Dieses Blog wurde am 7. Jänner 2010 der Öffentlichkeit preisgegeben (der erste Geburtstag naht!). Bald darauf, am 23. Jänner, lernte ich Twitter zu schätzen. Im Frühsommer, als es um meine berufliche Neuausrichtung ging, setzte ich auf Facebook und Xing. Irgendwann kam ich auch auf Soupio. Zuletzt versuchte ich es dann, aus reiner Neugier, mit Foursquare – und nun ist Diaspora dran.
Was bringt’s?
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Mein Weihnachtsgruß kommt aus fremdem Munde: Mathias Pascottini, Christina Tieber und Heinz Wittenbrink haben das Projekt „Herzlicht“ ins Leben gerufen. Zugunsten der Steirischen Kinderkrebshilfe werden sie in den nächsten Wochen zu „heiligen 3 Königen“. Singend unterstützen sie krebskranke Kinder und besuchen im Rahmen des Projekts auch die Kinderkrebsstation am LKH Graz.
Bis 4. Jänner hoffen die drei Waisen aus dem Steirerland auf eure finanzielle Unterstützung. Jeder, der bis dahin mindestens 20 Euro auf das Spendenkonto der Steirischen Kinderkrebshilfe überwiesen hat, erhält ein Video der „heiligen 3 Könige“ mit persönlicher Widmung. Gesang inklusive.
Einen Vorgeschmack auf diese künstlerische Leistung bietet (neben der oben verlinkten Website) Youtube: KLICK!
Eure Spende geht bitte hier hin:
Steirische Kinderkrebshilfe
Raiffeisenlandesbank Steiermark,
Konto-Nr. 4.426.300,
BLZ 38.000
Verwendungszweck: „Herzlicht“
(WICHTIG: Nur Spender mit diesem Verwendungszweck erhalten ein persönliches Video!)
Wer über die Entwicklung des Projekts informiert bleiben möchte, hängt sich am besten via Twitter an die Fersen der Styria-Kings. Die gibt’s natürlich auch einzeln als @pascottini, @bittersuesss und @heinz.
Alsdann: Frohes Fest!
Ich habe mich nie an die Bettlermasse in Wien gewöhnt. Vielleicht braucht man, vom Land kommend, auch mehr als eine lausige Dekade, um sich mit dem Elend dieser Männer, Frauen und Kinder abzufinden. Natürlich: Viele der Bettelnden in unserer Stadt haben es immer noch besser als jene Kinder, die etwa in Buenos Aires kurz nach der Abenddämmerung aus allen Ecken herbei strömen und die Mülltonnen nach Essbarem oder Spielsachen durchwühlen. Dennoch gibt einem die Not dieser Menschen in einem der reichsten Länder der Welt gerade in der Vorweihnachtszeit sehr zu denken. Es betrübt, dass man ihnen nicht allen helfen kann.
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Ich mag die Schweizer – nicht zuletzt wurde ich in meinen frühen Wiener Tagen immer wieder selbst für einen gehalten. (Ja, das kann man sich zehn Jahre später gar nicht mehr vorstellen, ich weiß.)
Hier im Osten meinte man früher ohnehin, dass so gut wie alle Vorarlberger zum Hackeln in die Schweiz gingen. Es waren wohl auch einmal eine ganze Menge – aber so wie noch vor dreißig Jahren rentiert sich das heute nicht mehr. Mittlerweile werden die Österreicher dort zum Teil ja schon weggeschimpft: „Ihr nehmt uns unsere Arbeitsplätze weg“, das sei kein so seltener Vorwurf, wie ich mir habe sagen lassen. Von daher haben diese Vorarlberger Grenzgänger wohl einen Eindruck davon, was hierzulande Türken, Serben, Kroaten etc. durchmachen müssen. Unangenehm, aber nicht uninteressant.
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Kurze Zeit nach Ende der vieljährigen Tätigkeit bei einem Medium für die dort geleistete Arbeit als „Begriff der Seriosität“ bezeichnet zu werden, was „in Ihrer Branche wirklich zählt“, berührt mich. Baut auf. Lob von außen ist in diesem Job nämlich noch eine Spur seltener, als es intern vorkommt.
(Man braucht heutzutage nicht mal mehr den Kopf vom Kissen zu heben, um solche Weisheiten in die nächtliche Welt zu schicken. Wohin mag das führen?)