Archiv für März 2010

Also wieder einmal der Internationale Frauentag. Am Montag ist es soweit: 99 Mal wird er danach angegangen worden sein, und nächstes Jahr, zum Zentennium, lassen wir unsere Mitbürgerinnen dann erst recht hoch leben.

„Dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger bezahlt bekommen, einfach deshalb, weil sie Frauen sind, ist beschämend“, stellt die Frauenministerin fest. „Und dass die Einkommensunterschiede eher größer als kleiner werden, hat nichts mit einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zu tun.“ Für dieselbe Arbeit bekommen Frauen im Durchschnitt nämlich immer noch um 15 Prozent weniger bezahlt als Männer, denen es vielfach nicht recht sei, dass überhaupt eine offene Diskussion über die Einkommensschere geführt wird, wie Gabriele Heinisch-Hosek heute per OTS mitteilte. Natürlich steht Österreich in dieser Hinsicht nicht alleine etwas blöd da: Laut dem Statistischen Bundesamt Deutschland sieht es in unserem größten Nachbarland noch schlechter aus. Die aktuellsten Zahlen belegen (auf Basis der Bruttoeinkommen 2008), dass der deutsche Gender Pay Gap bei 23,2 Prozent liegt. Das ist deutlich über dem EU-Schnitt von 18 Prozent, den wir derzeit noch unterbieten.

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Leidiges Thema: Warum muss ich mich andauernd dafür rechtfertigen, mein Kind (und dessen Freunde) nicht vergiften lassen zu wollen?

Pünktlich mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zieht es die gesamte Wohnanlage, auch die bislang fruchtlosen Paare, hinaus in die Höfe, auf die Wiesen, auf die Spielplätze. Und dort lässt sich das Leben nach Dienstschluss oder an den Wochenenden wahrlich genießen: Fröhliches Lachen des Nachwuchses, das Klopfen der Spechte, das von der U-Bahnstation hertönt; mehr oder weniger interessante Gespräche mit anderen Eltern, über Innenpolitik, Erdbebenopfer und die besten Windelangebote. Es wäre alles sehr entspannend – ohne diese Ignoranten.

Schlimm genug, wenn einer mit dem Tschick im Mundwinkel den Kopf im schicken Bugaboo-Kinderwagen verschwinden lässt: Armes Baby, aber nicht meines. Da hätte man wahrlich keine Rückendeckung vor Gericht, wenn man dem Kerl das Wagerl empört wegreißt und zum Jugendamt zu karren versucht: Entführung bleibt Entführung.

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