„One Foot In The Grave“ von Beck
Jan 13
Mit uns kann man’s machen: Die Generation der 25- bis 40-Jährigen wird seit einiger Zeit verstärkt mit den neu aufgelegten Großtaten ihrer Jugendhelden gelockt. Erfolgsalben oder Vergriffenes von Bands wie Nirvana, Jesus Lizard und Primus werden mit B-Seiten oder Live-Aufnahmen bedacht, um sich ein weiteres Mal ganz gut zu verkaufen. Aber es ist doch auch so: Wenn die besseren der jungen Bands sich sowieso auf die Frühneunziger-Rocker beziehen und ihre Idole dreist beklauen, kann man gleich beim Original bleiben. Und damals, als Bleach und Pork Soda heraus kamen, hatten wir eh keine Knete, um uns mit all den schönen Klängen einzudecken. Meine Neuerwerbung: Die Doppel-Vinyl von Becks One Foot In The Grave, ursprünglich aus 1994. Das Album zeigt Herrn Hansen von seiner besten Seite: mit Rumpel-Drums und Wanderklampfe. Anspieltipps: I Get Lonesome, Burnt Orange Peel, Hollow Log und Asshole. Die Bonus-LP verdoppelt die Spielzeit und ist dem Original-Album fast ebenbürtig. Schön!
(10 Punkte)
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